Von JMA

Jan Markus Adams, Jahrgang 1985. Ich bin Philosoph und Sportler, Historiker und Trainer. Zeit meines Lebens befeuerte die Begeisterung für die Entwicklung eines leistungsfähigen Körpers und eines starken Geistes meine Reise. Diese Verbindung erfuhr ich zunächst in traditionellen Kampfkünsten wie Judo und Karate und später im Boxen und Muay Thai, bis ich 2007 im Grappling/ Submission Wrestling meine Heimat fand.

Im Jahr 2000 hatte ich meinem Kampftraining bereits Kraft- und Ausdauertraining hinzugefügt. Schnell stand fest, dass mich die wissenschaftliche Seite daran besonders faszinierte. Ich experimentierte mit zahlreichen Übungen und Methoden und erlangte durch Versuch und Irrtum, sowie der Lektüre zahlloser Publikationen ein umfangreiches Wissen über Bodybuilding, Kraftdreikampf, Calisthenics, Modernes und Klassisches Olympisches Gewichtheben, Strongman-Training, Manual Labor Training und das indische Vyayam und Yoga.

Während meines Studiums der Geschichtswissenschaften vertiefte ich mich in die Historie des Kraftsportes und Vollkontaktkampfes und erhielt faszinierende Einblicke in die Trainingsmethoden der Champions vergangener Tage. Das Studium der Philosophie nutzte ich um die psychologische Seite von Training und Wettkampf zu ergründen. Ich arbeitete mit Techniken des Mentaltrainings wie Autosuggestion, Visualisierung und Hypnose. Außerdem praktizierte ich zehn Jahre lang Meditation.

Neben diversen sportlichen Zielen war für mich stets die Alltagstauglichkeit meines Trainings entscheidend. Konnte ich ohne Sauerstoffzelt in den fünften Stock eines Hauses laufen? Bekam ich Schnappatmung beim Fahrradfahren oder wurde ich ohnmächtig nach zehn Metern tauchen? Im Laufe der Zeit kristallisierte sich heraus, welche Übungen und Trainingstechniken zu einer positiven Kosten-Nutzen-Rechnung führen. 

Stück für Stück entwickelte sich so mein Trainingskonzept. Grundlage dessen ist die Ausarbeitung von Fähigkeiten der Körperkontrolle. Dazu werden Übungen genutzt, die mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden, wie z. B.: Bethaks, Dands, Klimmzüge, Liegestütze, Handstand, Brücke. Dadurch werden Kraft, Koordination, Ausdauer, Konzentration, Gleichgewicht und Beweglichkeit gefördert. Durch ein verbessertes Körperbewusstsein wird die Haltung verbessert, sowie Verletzungen und Schäden am Bewegungsapparat vorgebeugt oder gelindert. Diverse Yogaübungen dienen der Mobilisierung und Erleichterung des Bewegungsflusses. Entstanden ist ein System, durch das man zu einem vollständigen Athleten werden kann: intelligent und leistungsfähig.

Ich freue mich darüber meinen Weg fortzusetzen, Neues zu entdecken und erforschen, mit Sportlern, Experten und Wissenschaftlern in Austausch zu treten, Theorien zu entwickeln und zu prüfen, sowie als Autor mein Wissen und meine Erkenntnisse zu teilen.

Jan Markus Adams